Nein, was hier folgt ist kein Abgesang auf eine eigentlich gute Idee. Es ist auch keine „Frustbewältigung“ der anderen Art. Es ist einfach nur die – durchaus bittere – Erkenntnis, dass heute ein auf Fakten fussender, objektiver Journalismus nur noch wenig Interesse weckt.
Oder wie der Journalist Hardy Prothmann, der inzwischen fünf Internet-Blogs in der Region sein Eigen nennt (Heddesheim-, Hirschberg-, Ladenburg-, Weinheim- und Rhein-Neckar-Blog), in einem Interview mit Jonas Nonnenmann in „Magda – Das Magazin der Autoren“ zitiert wird: „Ich mache eben subjektiven Journalismus - ich nehme mir die Freiheit, Fakten zu interpretieren.“
Also gut, dann nochmal von vorn, aber bitte „subjektiv“ betrachtet.
(Den 1. Akt, "die Stadthalle" und den 2. Akt "Stadt an den Fluss - der Tunnel" finden Sie in der Rubrik "Leben/Stadtpolitik")
Das Stück: „FÜR HEIBELBERG“
3. Akt: Der Oberbürgermeister: „Ich habe verstanden!“
Sind Sie da sicher, Herr Dr. Würzner? Der vom Heidelberger Oberbürgermeister beschriebene „Neue Weg“ der „Bürgerbeteiligung“ scheint doch – mit Verlaub gesagt – „neuer Wein in alten Schläuchen“ zu sein.
Wer sich einmal die Mühe macht die Teilnehmer an den Veranstaltungen des „Arbeitskreises zur Entwicklung von Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Heidelberg“ zu betrachten, der wir schnell feststellen, dass es sich um die „üblichen Verdächtigen“ handelt.